Primark – Bericht eines Wiederholungstäters

Midi Ringe von PrimarkVor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, Primark von meiner Shoppingliste zu streichen. Gründe dafür gibt es eigentlich mehr als reichlich: Die Qualität der Sachen lässt stark zu wünschen übrig, man verliert meist recht schnell die Freude an seinen Schnäppchen (gleichzeitig verlieren die Stoffe ihre Form)und von den Produktionsbedingungen will ich hier gar nicht erst anfangen. Wer dort schon mal etwas gekauft hat, der weiß genau, wovon hier die Rede ist. Der Primark-Shoppingtrip an sich ist ja schon ohne Gleichen: Überfüllte Umkleidekabinen, spezielles Klientel mit doppelten Kinderwagen und der beißende Geruch, der einem bereits beim Betreten des Ladens entgegenschlägt…
Scheinbar doch alles Argumente, die dazu veranlassen sollten, einen großen Bogen um diesen „Tatort“ zu machen? Doch Primark ist ein Bisschen wie Zucker, Alkohol und Autofahren. Alle wissen, dass es schadet und tun es trotzdem. Doch immerhin wissen sie (wir) es.
Als ich neulich zufällig vor dem Eingang zum „Billigpalast“ stand, wollte ich zunächst stark sein… dann, nur mal kurz reinschauen… und dann…Statementkette PrimarkFazit: Wie bei allem sollte man auch bei seinem Klamottenkonsum versuchen, Mittelwege zu finden. Ich werde mir weiterhin zumindest keine „Wegwerfklamotten“ bei Primark kaufen, denn da investiere ich lieber etwas mehr und habe dafür länger Freude an meinen Sachen. Meiner Gesundheit, der Umwelt und den besseren Produktionsbedingungen kommt so auch etwas zugute. Und hin- und wieder mal ein Paar Accessoires… sind schon ok. Vor allem, wenn sie so hübsch sind :)Hausschuhe von PrimarkStrumpfhose mit Punkten von PrimarkWie steht ihr zu den Billigklamotten? Kauft ihr euch da das ein- oder andere Teil? Oder seid ihr unschuldig? 

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4 Gedanken zu „Primark – Bericht eines Wiederholungstäters“

  1. Da wir weit weg vom nächsten Primark wohnen, hat sich mir die Frage in diesem Fall noch nicht gestellt. Allerdings sind H&M, Zara und andere vermutlich auch nicht viel besser und ich gebe offen zu, dass ich da hin und wieder etwas kaufe. Und selbst teure Marken lassen ja bekanntermaßen in Ländern wie Bangladesch fertigen, so dass es schwierig ist zu erkennen, wo man mit ruhigem Gewissen kaufen kann und wo nicht.
    Liebe Grüße
    Katharina
    http://whataboutthestyle.blogspot.de

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  2. Dieses Ringset habe ich auch ^^ Ich kaufe auch nur selten dort und fühle mich eigentlich meistens nach dem Kauf auch sofort schlecht. Aber irgendwie passt deine Beschreibung ganz gut, die Preise verführen dann doch ab und zu zum Kauf. Ich bin mir dabei aber auch immer bewusst, dass Primarks Geschäftskonzept fragwürdig ist, auch wenn sie sagen, dass sie nichts anders machen als andere Hersteller und einfach nur keine Kosten für Marketingmaßnahmen haben.

    Naja, man weiß es nicht…

    Einen schönen Abend wünsche ich dir!
    Ulle

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    1. Liebe Ulle, ich glaube, das Wichtigste ist, dass wir uns überhaupt Gedanken über solche Dinge machen und dass es uns bewusst ist. Man kann ja dann nach und nach sich „bessern“ und z.B. Marken, wie American Apparel unterstützen, die auf gute Produktionsbedingungen achten :)

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